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Scooter 1 x 1 - Basics zu allen Einzelteilen

Diese "Anleitung" soll euch beim beim Aufbau, Umbau, Reparatur und Tuning helfen.

Wir möchten euch mit der untenstehenden Explosionszeichnung und den Beschreibungen der einelnen Parts eine Hilfe bieten den Scooter besser zu verstehen, die Teile zu kennen und nachvollziehen zu können, welche Teile zueinander passen bzw. wie die Einzelteile sich im speziellen unterscheiden. Dieses Know-How ist wichtig für den Austausch einzelner Teile, den Aufbau eines Custom-Scooters oder auch wenn eine Reparatur ansteht.

Stunt-Scooter Explosionszeichnung


 
 

Einzelteile - Beschreibung

Grips | Griffe

Griffe | Grips

weiche Griffe

weiche Griffe

weiche Griffe

 






Scooter Griffe snd im Großen und Ganzen dieselben, wie auch die Grips eines BMX. Während der BMX-Fahrer typischerweise ein erhöhtes Griffende (Flange) hat, wird bei den Scooter Grips gerne darauf verzichtet. Dieser Unterschied ist aber weder beim BMX noch beim Scooter nötig. Reine Geschmackssache. Sogenannte Flangeless Griffe werden inzwischen auch von reinen Stunt-Scooter Marken angeboten. Es können allerdings auch Griffe von BMX Herstellern verwendet werden.


Auch beim Material gibt es wichtige Unterschiede. Es gibt harte Griffe und weiche Griffe. Die weichen, meist mit Rillen, sind bequemer, während die harten sich nicht so schnell abnutzen. Hier sollte jeder für sich herrausfinden was ihm besser liegt.


Zu erwähnen wären noch die Schaumstoffgriffe. Diese haben sicher auch ihre Vorteile, werden aber heute so gut wie gar nicht mehr genutzt.


TIPP:
Bei der Montage neuer Grips hilft es, den Lenker vorher großzügig mit Haarspray einzusprühen. Dadurch lassen sich die Griffe leicht aufziehen und ausrichten. Wenn das Haarspray dann getrocknet ist sitzen die Griffe perfekt, da sie mit dem Lenker "verklebt" sind.



Bar Ends

 Barends

weiche Griffe

weiche Griffe






Barends haben verschiedene "Aufgaben". Zum einen helfen sie einen fallenden Roller zu schützen (zumindest den Lenker und die Grips), und zum anderen sind sie im Zweifelsfall auch ein Schutz für eure Hände. Nicht zu vergessen, daß durch die Barends gewärleistet ist, daß die Griffe dauerhaft gut aussehen.Es gibt von verschiedenen Marken extra Barends bei uns im Shop zu kaufen. Einige Hersteller liefern bei ihren Griffen gleich passende Barends dazu. Dies steht dann in der Artikelbeschreibung.

TIPP:
Die meisten mitgelieferten Barends sind für Stahl-Lenker ausgelegt. Für einen Alu-Lenker sind diese dann zu groß. Ihr könnt mit einem Messer oder einer Schere einfach ein bisschen Material von den Barends entfernen und schon passen diese auch bei Alu-Bars!



Bar | Lenker

Bar | Lenker

weiche Griffe

weiche Griffe

weiche Griffe

 






Bars gehören zu den wichtigsten Teilen bei einem Stunt-Scooter. Sie beeinflussen deinen Style und das Handling des Scooters. Zudem kann ein Lenker den Unterschied beim Gewicht deines Scooters ausmachen.

Es gibt zwei verschiedene Materialien (Metalle) die für einen Bar verwendet werden. Stahl und Alu. Die typischerweise verwendeten Stahl-Lenker sind deutlich schwerer als Alu-Lenker. Allerdings sind sie auch robuster und widerstandsfähiger. Ein Alu-Bar hilft wiederum Gewicht zu sparen. Du siehst, auch hier herrscht die Qual der Wahl und es liegt im Auge und an der Erfahrung des Betrachters zu was man greift.

Die Bars unterscheiden sich zudem in der Höhe und Breite. Der Aufbau eines Bars ist simpel. Er besteht, reduziert auf das Wesentliche, aus einem vertikalen und einem horizontalen Rohr (der Crosstube). Am unteren Ende sind die meisten Bars mit einem Schlitz versehen. Dadurch lassen sie sich mit einer Clamp an die Gabel pressen/klemmen. Form und Verstrebungen können zur Verstärkung und Stabilität zusätzlich beitragen.
Die optimale Höhe des Lenkers hängt natürlich von der Körpergröße, aber auch von den eigenen Vorlieben ab und beeinflussen den Style eines Riders.

Wie schon erwähnt, kann die Form einer Crosstube auch die Stabilität erhöhen. Zudem gibt es Lenker deren Crosstube leicht nach hinten gebogen ist (Backsweep). Dies empfinden einige Fahrer als gelenkschonend - andere wiederum nicht. Genau wie eine mögliche Biegung nach oben oder unten (Upsweep / Downsweep). Hier muss wieder jeder selbst seine Erfahrungen machen.

Zuletzt muss man noch beachten, dass es zwei verschiedene Durchmesser bei Lenkern gibt. 31,8mm und 34,9mm (bezogen auf den Außendurchmesser). Welchen Durchmesser man wählt, hängt von der Compression bzw. Gabel ab, für die man sich entscheidet. Diese beiden Komponenten müssen am Ende zusammenpassen. Von den meisten Bars gibt es Ausführungen in beiden "Größen".

TIPP: Wenn man noch keine Erfahrung und somit noch keine Vorlieben zur optimalen Lenkerhöhe hat, kann man sich einer Faustformel bedienen. Beim aufrechten stehen auf dem Deck/Scooter sollte der Lenker so hoch sein, daß man ihn mit gestreckten Armen gut greifen kann. Dies ist keine Regel sondern lediglich eine Faustformel.



Clamp

Clamp

weiche Griffe

weiche Griffe






Die Clamp ist dazu da, um den Lenker (Bar) an die Gabel deines Stunt-Scooters zu pressen bzw. zu klemmen. Sie dient also lediglich zur Befestigung. Ihrem Gewicht sollte man nicht zu viel Bedeutung geben. Sie sitzt ganz vorne direkt über dem Headset und hat daher kaum Auswirkungen auf die Balance des Scooters.


Clamps gibt es in zwei verschiedene Größen. Je nach Größe des Bars, verwendet man passenderweise Clamps (31,8mm Innendurchmesser) oder Oversized Clamps mit 34,9mm Innendurchmesser.
Die Oversized Clamp wird meistens mit einem sogenannten "Shim" geliefert, einer Hülse die man in die Clamp legt, um den Innendurchmesser zu reduzieren. Dadurch kann man Oversized Clamps auch problemlos an Standard-Bars montieren.


Es gibt auch Clamps in verschiedenen Ausführungen. Double, Triple und Quad Clamps sind am Markt üblich. Diese Bezeichnungen beziehen sich auf die Anzahl der Bolts (Schrauben), mit denen die Clamp verschraubt wird. Je nach Compression, kann es praktisch sein, zu einer Triple oder Quad Clamp zu greifen. Wenn der Lenker lediglich durch die Clamp "gehalten" wird. Bei anderen Systemen, bei denen der Lenker auch von unten verschraubt wird, ist eine Double Clamp völlig ausreichend. Am wichtigsten sind, so oder so, die untersten beiden Schrauben der Clamp, die den Schlitz des Lenkers hauptsächlich klemmen.


TIPP:
Eine Clamp, egal ob Double, Triple oder Quad Clamp, sollte immer von unten nach oben verschraubt werden. Mit genug Zug - aber nicht zu viel!
Wenn man sich von unten nach oben durcharbeitet, bekommen die Bolts immer wieder ein wenig "Luft". Bis sie dann fest genug sitzen. Man sollte darauf achten, die Bolts nicht zu fest anzuziehen, da das Alu der Clamp weniger aushält als die Metall-Schrauben. Dadurch kann das Gewinde der Clamp beschädigt werden, wenn man es übertreibt.



Headset

weiche Griffe

weiche Griffe

weiche Griffe






Das Headset eines Stunt-Scooters ist hauptsächlich aufgebaut in 2 Teile. Einem oberen Kugellager (über der Downtube) und einem unteren Kugellager (unter der Downtube). Je nach Headset gibt es dann weitere Teile, die wir euch hier erläutern, welche das Headset komplett machen. Es gibt zwei Haupttypen von Headsets.
Standard und Integrated Headsets. Bei den Standard Headsets gibt es zwei weitere Typen. threaded (mit Gewinde) und treadless (ohne Gewinde).

Threaded Headsets werden ausschließlich bei Einsteiger Scootern verwendet. Sie sind am günstigsten. Hier wird das Headset mit der Fork verschraubt (threaded Fork nötig!) und so an der Downtube befestigt. Diese Headsets sind nicht ganz so leichtgängig und die Lager stehen durch ihre Montage auch nicht genug unter Druck (Compression). Nachdem das Lager über die Gabel fest an die Downtube geschraubt ist, wird das Headset mit einer Kontermutter fixiert.


Threadless Headsets
funktionieren ähnlich, werden aber nicht an die Downtube geschraubt. Es wird ein separates Compressions-System benötigt, wodurch mehr Druck (Compression) auf die Lager ausgeübt werden kann. Dies führt zu besseren Ergebnissen in der Leichtläufigkeit. Auf einen Distanzring, der auf die Fork gesteckt wird, kommt das untere Lager. Das obere Lager wird auf die Downtube montiert und mit einem Compressions Ring versehen (wird benötigt um das Headset festzuziehen). Abgeschlossen wird das Headset durch eine Abdeck-Kappe oben drauf.


Die hochwertigsten Headsets sind integrated Headsets. Sie sind auch der aktuellste bzw. jüngste Entwicklungsstand bei Headsets und am einfachsten aufgebaut. Es werden lediglich zwei Lager (oben und unten)  in die integrierten Mulden im Deck gepresst (integratet ). Auch hier darf der Compressions Ring nicht vergessen werden. Mit der Abdeck-Kappe kann dann wieder das Headset abgeschlossen werden. Um den benötigten Druck auf das Headset zu bringen, wird auch beim intergratet Headset ein separates Compressions-System benötigt.


Wichtig: intergrated Headsets passen nur auf Decks, die dafür gemacht wurden und auch so gekennzeichnet sind!


TIPP: Um an deinem Headset lange Freude zu haben, solltest du es pflegen. Schau regelmäßig danach, daß die Compression stimmt und ziehe diese, wenn nötig, nach. Ab und zu kann man ein Headset auch ausbauen und säubern. Es kommt ja doch so einiges an Schmutz und Dreck in die Lager. Danach musst du es unbedingt wieder einfetten, bevor du es wieder montierst. Es gibt auch sogenannte sealed Headsets. Diese haben geschlossene Kugellager in die kein Dreck kommen kann. Dadurch entfällt der Wartungsaufwand.



Comression

Compression | Komprimierung

weiche Griffe

weiche Griffe

weiche Griffe






Das Wort Compression ist euch bestimmt schon bei der Beschreibung von Headsets aufgefallen. Denn die Aufgabe einer Compression ist es, den Lenker bzw. die Fork (je nach Compressions-System) so an die Headset-Kappen zu pressen, daß genug Druck auf den Kugellagern im Headset entsteht. So, daß diese kein Spiel haben und "sauber" (leichtgängig) laufen können.


Es gibt vier verschiedene Compressions-Systeme. Das SCS System, das ICS System, das HIC System und das vom HIC abgewandelte iHC System. Mann muss darauf achten, welches Compressions-System man nutzt bzw. welches zur gewählten Fork oder dem gewählten Headset passt. Dies wird aber zur Erleichterung bei den einzelnen Artikeln auch angegeben.


Das ICS System: Bei diesem System wird die Fork mit dem Bar verschraubt. Durch die Gabel wird eine M6 Schraube gesteckt. Im Lenker wird eine Starnut (Sternmutter mit M6 Innengewinde) montiert. Die Schraube wird in die Starnut geschraubt und dadurch werden die beiden Komponenten aneinander gezogen und pressen das Headset wie gewünscht zusammen. Je nach Fork benötigt man verschiedene Schraubenlängen. Kurze Schrauben wie z.B. für district Forks und sehr lange Schrauben für z.b. für einige Chilli Forks. Das kommt lediglich auf die Bauweise der Fork an. Je nach dem wo an der Fork die Schraube angesetzt wird.


Das HIC System:
Beim HIC System wird lediglich die Gabel durch die Compression mit dem Headset verbunden. Über die Gabel wird ein sogenanntes Shim gestülpt welches mittels einer Top-Cap (Deckel), durch die eine M6 Schraube gesteckt wird, mit der Fork verbunden bzw. verschraubt wird. Dadurch wird das Shim auf die Headset-Kappe gepresst. Bei dieser Art von Compression muss ein passender Lenker benutzt werden. Ein HIC-Bar. Dies ist ein Oversized Bar der allerdings auch einen größeren Innendurchmesser hat damit er über die Shim passt! Dieser Bar wird dann lediglich mit einer Clamp am Scooter befestigt und hat mit der Compression nichts zu tun.


Das iHC System:
Das iHC System ist eine abgewandelte Form des HIC System. Es funktioniert wie das HIC doch es wird eine Fork mit einem kleineren Außendurchmesser verwendet. Dadurch kann bei gleicher Art der Compression trotzdem ein Standard oder Oversitzed Bar gewählt werden. Dieses System wir aktuell nur von Blunt und Fasen geboten.


Das SCS System:
Das SCS System ist wohl das System das am einfachsten aufgebaut ist und die meisten Kombinationsmöglichkeiten bietet. Viele sind der Meinung es sei das aktuell "beste" Compressions-System. Das SCS kombiniert Compression und Clamp. Die SCS Clamp hat im oberen Teil einen größeren Innendurchmesser. so kann sie über die Fork gesteckt werden und dann mittels einer Top-Cap und einer M6 Schraube mit der passenden Fork (Gabel mit Innengewinde) verschraubt werden. Die Top-Cap drückt auf die Clamp da diese im unteren Teil ja einen kleineren Innendurchmesser hat. Der Lenker kann nun in die Clamp gesteckt und verschraubt werden. Wie auch beim HIC System hat der Lenker keine direkte Funktion für die Kompression. Man mus beim SCS System darauf achten, dass man sich für Bars entscheidet die keinen Klemmschlitz haben! Falls doch kann man den Bar um die Länge des Klemmschlitzes kürzen und dann verwenden. Du solltest dies aber wegen der Länge des Lenkers vorher berücksichtigen.


TIPP: Wenn du ein Compressions-System verbaust ist es normal, dass es sich anfangs relativ schnell wieder etwas lockert. Du solltest das Systm regelmäßig nachziehen bis es sich eingespielt hat und fest bleibt. Mit Schraubensicherungslack kann man schon im Vorfeld ein wenig Abhilfe schaffen. Denn dieser verhindert, dass die Schrauben sich durch die Vibrationen deines Stunt-Scooters lockern.



Achse

Axle | Achse

weiche Griffe

weiche Griffe

weiche Griffe






Achsen werden benötigt um deine Wheels an die Fork bzw. das Deck zu schrauben. Auch Pegs werden über die Achse befestigt.


Vom Aufbau gibt es zwei verschiedene Arten von Achsen. Achsen mit Außengewinde und Achsen mit Innengewinde. Die Achsen mit Innengewinde sind etwas leichter aber nicht ganz so stabil wie die Achsen mit Außengewinde. Beide Varianten sind fast immer aus Stahl gefertigt. Um die Stabilität noch zu erhöhen (Stabilität ist bei der Achse das Wichtigste!), werden Stahl Achsen oft gehärtet. Dies kann man daran erkennen, dass die Achsen schwarz sind. Es gibt auch Titan-Achsen. Diese sind sehr leicht aber nicht so stabil wie gehärtete Stahl-Achsen.


TIPP: Eine Achse muss immer lang genug sein, daß sie auf beiden Seiten mit dem Deck bzw. der Fork abschließt. Dies ist sehr wichtig für die Stabilität und dadurch auch für die Lebensdauer!



Fork | Gabel

Fork | Gabel

weiche Griffe

weiche Griffe






Die Fork, oder auch Gabel, ist ein sehr wichtiger Part deines Scooters. Nicht nur weil sie dein Front-Wheel hält, sondern auch, weil sie ein wichtiges Verbindungsstück ist. Sie ist maßgeblich für den Halt und die Compression deines Scooters "mit"-verantwortlich. Je nach Compressions-System hält sie dein Deck und das Headset oder sogar dazu noch den Lenker zusammen. Es gibt verschiedene Arten von Gabeln. Die Unterschiede im Aufbau sind entscheidend für das zu wählende Compressions-System und den passenden Lenker. Übergeordnet gibt es treaded (mit Gewinde) und threadless (ohne Gewinde) Forks.


Threaded Forks werden kaum noch verbaut. Lediglich bei Einsteiger-Scootern, weil sie deutlich günstiger sind. Sie haben ein Gewinde über die komplette Fork-Tube, den Schaft, der durch die Head-Tube an deinem Deck geschoben wird. Über dieses Gewinde, lässt sich dann das threaded Headset schrauben, welches man für so eine Gabel benötigt. Die theaded Forks sind aus Stahl gefertigt und dadurch recht schwer im vergleich zu anderen Modellen.


Die theadless Forks dagegen sind meist aus Alu und die aktuellen Modelle CNC gefertigt, aus einem Stück. Dadurch sind diese Gabeln sehr leicht und stabil. Hier unterscheiden sich die Forks im Aufbau passend zu den verschiedenen Compressions-Systemen. Die meisten Modelle haben ein Innengewinde oder z.B. eine Starnut über welche die Compression verschraubt werden kann. Bei ICS benötigt die Fork kein Gewinde, da die Schraube mit dem Lenker verbunden wird.


Für den Einbau der Wheels in deine Fork sind meistens sogenannte Spacer nötig. Dies sind Hülsen, die zwischen der Fork und dem Kugellager eingelegt werden. So hat die Rolle kein Spiel und auf das Lager wird an der richtigen Stelle Druck ausgeübt. Mittlerweile gibt es einige Hersteller, die Ihre Forks so bauen, daß diese Spacer nicht mehr nötig sind, sondern in die Fork integriert werden.


TIPP:
Auch die Größe der Wheels muss zur Fork passen. Die meisten Forks haben eine Aufnahme, in die sowohl 100mm, als auch 110mm Wheels passen. Bei manchen Gabeln, speziell von Einsteiger-Scootern, passen aber nur 100mm Wheels. Dies solltest du kontrollieren, bevor du neue Wheels kaufst!



Pegs

Pegs

weiche Griffe






Pegs sind Verlängerungen an der Achse mit denen weitere Tricks ausgeführt werden können (z.B. grinden), welche ohne Pegs nicht möglich wären.


Typischerweise sind Pegs aus Alu und Stahl erhältlich. Es gibt auch Pegs aus Kunststoff. Kunststoff und Alu sind sehr leicht, während Stahl Pegs deutlich stabiler sind und auf fast jedem Material gut "grinden".


Beim Einbau von Pegs werden andere Achsen benötigt. Die Achse muss MIT Peg immer noch mindestens so lang sein, daß sie auf beiden Seiten des Decks und an den Pegs abschließt.


TIPP: Wenn nur pro Seite ein Peg verbaut wird, achte bitte darauf, daß du die Achse in das Peg steckst und nicht die Schraube bzw. Mutter. Wenn du vorn und hinten Pegs verbaust, musst du in den meisten Fällen nur für hinten eine längere Achse kaufen. Die original Achse von hinten passt dann vermutlich vorn als längere Achse für die Pegs.



Wheels | Rollen

Wheels | Rollen

weiche Griffe

weiche Griffe






Wheels sind ein wichtiger Part an eurem Stunt-Scooter. Sie beeinflussen die Optik und das Fahrverhalten (Handling).  Die meisten Hersteller bieten ihre Wheels jeweils in den Größen 100mm und 110mm an. Technisch betrachtet, ist ein 100mm Wheel etwas langsamer als ein 110mm Wheel, dafür ein wenig wendiger und direkter. Eine Rolle, egal welche, besteht aus einer Felge (Core) und der Lauffläche.


Der Core kann aus Alu oder Kunststoff bestehen. Allerdings werden Kunststoff-Wheels inzwischen nur noch bei Einsteiger-Scooter verbaut, um kosten zu sparen, da sie leicht brechen. Alu Cores findet man als Fullcore (Felge aus vollem Material) und Spoked Core (Speichenfelgen). Die Spoked Core Wheels sind, durch das einsparen an Material, leichter als Fullcore Wheels.


Die Lauffläche besteht aus PU (Polyurethane). Unterscheiden können sich die Laufflächen in Qualität und Härtegrad. Der Härtegrad wird in A angegeben und liegt bei Scooter-Wheels zwischen 70A und 90A. Eine höhere Zahl bedeutet eine härtere Rolle. Härtere Rollen haben den Vorteil, daß sie sich langsamer bzw. weniger abnutzen. Eine weiche Rolle dagegen ist angenehmer zu fahren und hat mehr Grip am Boden.


TIPP:
Welche Rolle man fährt, liegt an den eigenen Vorlieben und an den Möglichkeiten die euer Stunt-Scooter bietet. Denn nicht jeder Scooter hat eine Fork oder eine Brake die eine 110mm Rolle aufnehmen kann. Bitte bedenkt dies bei eurer Wahl.



Kugellager

Bearing | Kugellager

weiche Griffe

weiche Griffe






Kugellager werden in die Felgen eurer Wheels gepresst. Zwischen den Lagern wird ein sogenannter Spacer gesetz, damit die beiden Lager nicht zusammen gedrückt werden.


Es gibt Kugellager in verschiedenen Standards. Beim Stunt-Scooter werden normalerweise ABEC 7 oder ABEC 9 Bearings benutzt. ABEC 7 Kugellager sind etwas robuster durch die Größe und Anzahl der Kugeln in ihrem Inneren. ABEC 9 Kugellager sind dafür etwas schneller. Wobei die Lauffläche der Rollen dafür noch relevanter ist.


TIPP: Damit ein Kugellager lange hält, sollte man bereits beim Einbau aufpassen. Optimalerweise setzt man die Lager lediglich an. So, wie sie später auch sitzen sollen. Dann presst man sie langsam mit einer Achse, 2 großen Unterlegscheiben (für jede Seite eine) und einer Mutter, durch vorsichtiges Schrauben, in den Lagersitz des Wheels. Durch gelegentliches Reinigen der Lager und anschließendem Fetten (sehr wichtig!) halten sie euch für lange Zeit.



Deck

Deck

weiche Griffe






Das Deck. Der wohl wichtigste Part an deinem Stunt-Scooter. Ständiger Dauerbelastung ausgesetzt, beeinflußt es deinen Style und dein Fahrverhalten.


Decks unterscheiden sich in der Breite, Länge und im Winkel der Downtube. Es gibt Deck mit und ohne Concave (Wölbung in der Deckplate). Auch das Gewicht macht sich schnell bemerkbar. Je breiter und länger ein Deck ist, desto mehr Gewicht bringt es mit sich. Durch dünneres Material kann man dann wieder Gewicht einsparen - was die Stabilität wiederum beeinflußt. Jeder muss für sich herrausfinden welches Deck ihm liegt. Welchen Winkel der Downtube er bevorzugt.


Zu beachten sind auch die Varianten der Headtubes am Deck. Diese sind wichtig für den Einbau der Headsets. Es gibt Decks für Standart Headsets, Decks für Integrated Headsets und Decks für Semi-Integrates Headsets. Achte bei der Wahl deines Decks darauf, daß die restlichen Teile (Fork, Headset) auch passen.


TIPP: Finde heraus, was für ein Typ Rider du bist. Größe und Gewicht bedeuten einfacheres oder schwereres Handlich im Betrieb. Breite oder Downtube-Winkel bedeuten schnelles oder langsames Drehen des Decks. Das wird eine Frage deiner Vorlieben und deiner Erfahrung.



Brake | Bremse

Brake | Bremse

weiche Griffe

weiche Griffe






Die Brake sitzt hinten an eurem Scooter-Deck. Sie ist dazu da die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Nicht wirklich um zu Bremsen im Sinne von anhalten, sondern eher um den Speed des Scooters zu drosseln oder für manche Tricks auch zum stoppen und stillstehen des Scooters. Beim "Bremsen" werden eure Wheels beansprucht und nutzen sich dementsprechend auch ab.


Es gibt mehrere Varianten von Brakes. Brakes mit einer Rückholfeder und sogenannte Flexbrakes, welche inzwischen die bevorzugte Variante ist und an den meisten Decks verbaut wird. Brakes können aus Stahl oder Alu hergestellt sein. Alu hat den Vorteil, daß es leicht ist. Allerdings nutzt es sich bei der Bremse auch schnell ab. Die Stahl-Brakes sind zwar etwas schwerer, halten aber lange durch und eignen sich als Flexbrake, welche zum Bremsen durch draufstehen nach unten gebogen wird und von selbst wieder in seine ursprüngliche Position zurückgeht. Die meisten Brakes sind speziell für die Decks gebaut und passen nicht auf andere Decks.


TIPP: Achtet darauf die Bremse nicht zu nutzen, als wäre es eine Fahrrad-Bremse. Durch Dauerbeanspruchung überhitzt eine Bremse (vor allem Stahl-Brakes) und eure Wheels können kaputt gehen bzw. einen Flatspot (Bremsplatten) bekommen.



Griptape

Griptape

weiche Griffe

weiche Griffe






Das Griptape, bekannt vom Skateboard, sorgt für besseren Halt auf deinem Stunt-Scooter. Durch die raue Oberfläche, einem Schleifpapier ähnlich, kannst du deinen Scooter kontrollieren ohne vom Deck abzurutschen.


Es gibt Griptapes, die von verschiedenen Herstellern bereits zugeschnitten sind. In allen möglichen Farben und Designs. Es gibt auch universelle Griptapes, die man sich selbst zuschneiden kann und so für jedes Deck Verwendung finden. Auch hier ist es wieder Geschmackssache, wie du dir dein Griptape zuschneidest. Es gibt Hersteller, welche die komplette Fläche des Decks "bekleben" und andere die das Griptape auf Höhe der Downtube enden lassen. Wähle deine Wunschvariante.


TIPP: Zum Aufziehen des Griptapes musst du das Deck vorher sauber machen. Am besten mit Spiritus oder Alkohol. Danach kannst du das Tape von hinten nach vorn langsam Aufkleben. Achte darauf, daß es keine Blasen wirft. Das schaffst du, indem du langsam und in kleinen Schritten das Griptape auf das Deck "streichst". Wenn du dir ein Griptape selbst zuschneidest, kannst du am einfachsten das alte Tape auf die Rückseite des neuen kleben und außenherum schneiden (oder vorher die Kontur nachzeichnen). Wenn du kein altes Tape als Vorlage hast, montiere die Brake und das hintere Wheel ab und zeichne die Kontur deines Decks auf. Schneide jetzt aber das Griptape ca. 2mm kleiner aus als aufgezeichnet.


Um dein Griptape zu reinigen eignet sich Glasreiniger. Sprühe diesen auf dein Griptape auf und reibe ihn mit einer Bürste ein (z.B. Handfeger). Jetzt kannst du mit einem alten, sauberen Lappen das Griptape abtupfen und trocknen lassen. Schon sieht es wieder deutlich besser aus.

 
 
 

Unsere Marken

 
 

50fifty-Scooter

 

 
www.50fifty-scooter.de       
mail  info@50fifty-scooter.de

Tel.: 07144-3341225

Wahlwiesenstr. 2a
71711 Steinheim

 

 
 
 
 
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